Tag-Archiv: 2020

Landnahme ohne Pathos

Seit ungefähr dreißig Jahren ist Ida Jessen eine in Dänemark etablierte und viel gelesene sowie mit renommierten Preisen ausgezeichnete Autorin. Ihr facettenreiches Werk, dessen bekannteste Texte in der dänischen Provinz spielen und sich durch psychologisch einfühlsame Figurenporträts auszeichnen, ist in mehrere Sprachen übersetzt worden (vgl. Neues Lesen, Dezember 2012 und März 2017). Mit ihrem neuen […]

In Allgemein veröffentlicht | Ebenso getaggt , , | Kommentare geschlossen

Sachbuch und Familienalbum: zu den Zwangsumsiedlungen der Sámi

Das kleine Kind schreit verängstigt, obwohl es seinen eigenen Vater sieht: Elle erkennt sein Gesicht nicht; die Sprache, die er spricht, ist ihr fremd. Aus Angst, dass sie als Säugling den Winter in der zeltähnlichen Kote nicht überleben könnte, wurde Elle als Baby bei einer anderen Familie untergebracht. Eigentlich möchten ihre Eltern sie so schnell […]

In Allgemein veröffentlicht | Ebenso getaggt , , | Kommentare geschlossen

Stine Pilgaard feiert die Sprache

Schon der Debütroman von Stine Pilgaard wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und machte die Autorin bei dem dänischen Lesepublikum bekannt. Nach dem Erstling Min mor siger (Meine Mutter sagt), der 2012 an diesem Ort besprochen wurde, folgte 2015 der wiederum viel gelobte und ebenso viel gelesene Roman Lejlighedssange (Gelegenheitslieder). Von der Kritik hervorgehoben wurde auch […]

In Dänemark veröffentlicht | Ebenso getaggt | Kommentare geschlossen