Tag-Archiv: 2016

Repräsentanz einer Minderheitensprache – Thom Lundberg: För vad sorg och smärta (2016)

Wird Literatur einer identitätspolitischen Agenda zugeordnet, kann man mitunter den Eindruck gewinnen, diese Werke seien über jegliche Literaturkritik erhaben. Der politische Appell, sich gegen Diskriminierung und soziale Ungleichheit zu wenden, findet in den schwedischen literarischen Institutionen stets Gehör. Das Erstlingswerk För vad sorg och smärta von Thom Lundberg (geb. 1978) bietet grelles Provokationspotential − durch […]

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Didaktische Dystopie: Maja Lundes Nekrolog auf die Bienen

Nach der Krimiwelle und nach Karl Ove Knausgaards Großprojekt Min kamp (2009—2011) wird Maja Lundes Roman Bienes historie (Die Geschichte der Bienen, 2017) als ein weiterer skandinavischer Bestseller gehandelt. In Norwegen begeisterte das Buch die Kritiker, erhielt den begehrten Buchhändlerpreis und stand lange auf den Verkaufslisten ganz oben. Schnell wurde es in knapp 20 Sprachen […]

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Ins Paradies vertrieben. Negar Naseh: De fördrivna (2016)

Die tragischen Ereignisse an Europas Außengrenze im Mittelmeer sind aus den Nachrichten bekannt. In literarischen Erzählungen müssen Schilderungen dieser politischen Lage noch gesucht werden. Ein Fundstück ist De fördrivna (Die Vertriebenen), der zweite Roman der schwedischen Autorin Negar Naseh. Die Handlung des Romans führt den Leser in das sommerliche Sizilien. Nasehs 2014 erschienener und vom […]

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