Tag-Archiv: Roman

Anonymität oder Achtsamkeit? Simon Fruelund: Pendlerne (2014)

»Simon Fruelund mestrer en minimalistisk realisme i stil med den amerikanske novellist Raymond Carver og med danske Helle Helle: En nedtonet, ufortolkende fortællestil, som antyder noget mere gådefuldt under hverdagens overflade.« (Simon Fruelund ist ein Meister des minimalistischen Realismus im Stil des amerikanischen Erzählers Raymond Carver und der Dänin Helle Helle: ein abgeschwächter, nicht interpretierender […]

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Katastrophenliteratur als Trauerkritik. Brit Bildøens Roman über das Nachleben des Terrors im Trauern (2014)

Als Brit Bildøen 2014 ihren Roman Sju dagar i august (Sieben Tage im August) herausbrachte, konnte sie sich der Aufmerksamkeit des norwegischen Lesepublikums sicher sein: Erzählt wird, wie ein schon etwas älteres Paar (Sofie: 50 Jahre, Otto: 60 Jahre) sieben Tage im August 2019 erlebt. Die Kapitel tragen die Namen der erzählten Wochentage, von Donnerstag […]

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„Ein verknoteter, dichter und haariger Zentralpunkt“. Sigrid Combüchen: Den Umbärliga (2014)

Schauen Sie sich bitte dieses Foto genau an: Ida Bäckmann in Napoleon-Pose, mit einer hutähnlich modellierten Langhaarfrisur und einem intensiven Blick, dem Combüchen nachsagt, dass er die allgemeinen Vorfahrtsregeln nicht beachte. Das Foto (1908 während einer Ausstellung in der Kunstakademie aufgenommen) stiftet Verwirrung durch die unter den Träger des Kleides geschobene Hand, die zudem mit […]

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